Spaziergänge und Wanderungen

Unser Gebiet ist reich an Berglandschaften. Der Apennin durchquert das Gebiet der Provinz Latina der Länge nach, fast parallel zum Tyrrhenischen Meer. Sie stellen eine Alternative zu den klassischen und weit verbreiteten Badeferien an der Meeresküste dar. Monti Lepini, Ausoni und Aurunci sind leicht von unserem Campingplatz aus zu erreichen und bieten ruhige und interessante Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Dieses hügelige Gebiet ist einzigartig dank der Menschen, die dort gelebt haben, den Denkmälern, der Folklore und der historischen Zentren. Zahlreiche Spuren in den Ortschaften erinnern an den alten Ursprung der Volsken, die ihre gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und demographische Glanzzeit im Mittelalter, besonders um das 14. Jahrhundert, erlebten. Durch die Kompaktheit der Berge und die Nähe zum Meer ist das Klima des Gebietes im Sommer mild und im Winter temperiert. Der Pflanzenwelt gehört hauptsächlich die des Mittelmeeres an und es ist noch eine reichhaltige Fauna vertreten.




Monti Lepini

Die Gebirgskette der Lepini zeichnet sich auf der pontinischen Seite durch zahlreiche karsische Erscheinungen, einen abwechselnden Pflanzenwuchs und durch kompakte massive Berge aus. Die höchsten Gipfel sind die Monti Semprevisa (1536m), Lupone (1378 m) und Erdigheta (1339 m). Zu den Füssen der Lepini erstreckt sich der fruchtbare und üppige Agro Pontino. Zu besichtigen: Bassiano, Cori, Maenza, Norma, Priverno, Prossedi, Roccagorga, Roccamassima, Roccasecca dei Volsci, Sermoneta, Sezze.

Monti Ausoni

Die Monti Ausoni und die Monti Aurunci bilden zusammen ein einziges Gebirgsmassiv das im Garigliano Tal endet. Auf der östlichen Seite blicken die felsigen Hänge auf die Pontinische Ebene und auf die weite Ebene von Fondi. Die Ausläufer reichen bis an die Tore Terracinas, durch den Monte Leano (676 m) und den Monte Sant’Angelo. Im Mittelpunkt des Halbkreises den die Ausoni Berge schützend um Ebene von Fondi und von Monte San Biagio bilden, befindet sich der höchste Gipfel, der Monte delle Fate (1090 m). Die Bergen Calvo (1038 m), Nibbio (1053 m), Cavilli (1116 m) und Appiolo (1000 m) erreichen ebenfalls die tausend Meter. Die Flora der Ausoni Berge gehört, mit seinen Oleastern und den Mastixbäumen, der typischen Mittelmeervegetation an. Das gesamte, von Monte San Biagio in Richtung Nordwesten erstreckende Tal, ist mit einem Wald bedeckt. Dieser wird, beim Pass von San Vito, zu einem Korkeichen Wald, es handelt sich um einen der grössten Italiens. Der östliche Hang ist bis zu einer gewissen Höhe mit Steineichen und Mannaeschen bewaldet. Zu besichtigen: Campodimele, Lenola, Monte San Biagio e Sonnino.

Monti Aurunci

Es besteht keine klare Trennung zwischen den Ausoni und den Aurunci Bergen. Unter dem geographischen und morphologischen Profil haben aber die letzteren felsige Abgründe und Abstürze, grössere Höhenhänge die plötzlich auf der Küstenstrecke zwischen Sperlonga und Gaeta im Meer enden. Die Pflanzenwelt bietet wunderschöne Exemplare der Aleppokiefer an der Küstenseite, im Hinterland Buschwälder mit Zitrosen, Perastris und Mastix und in den inneren, höheren Tälern, Buchenwälder. In der Bucht von Serapo, in Gaeta, springt wie eine grüne Insel, der Monte Orlando, regionaler Stadtpark, empor. Die Vegetation besteht aus prunkvollen Latschen und Johannisbrotbäume, einem schönen Buschwald mit Steineichen, Binsenginster, Mastixbäume und Erika. Die höchsten Bergespitzen sind von Westen nach Osten, der Monte Revole (1285 m), der Monte Trina (1062 m), der Monte Orso (1023 m), der Monte Ruazzo (1314 m), der Monte Redentore (1252 m), der Monte Sant’Angelo (1402), der Monte Altino (1367 m), der Monte Forte (1321 m) und der Monte Petrella (1533 m), welcher der zweithöchste der Monti Volsci ist. Zu besichtigen: Castelforte, Itri, Spigno Saturnia e Santi Cosma e Damiano.


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