Die Geschichte entdecken

Für Liebhaber der Geschichte und Archäologie-Enthusiasten ist unsere Gegend reich an Sehenswürdigkeiten.

In Terracina

Tempel Giove Anxur. Auf dem Monte S. Angelo gelegen, wurde der Jupitertempel durch ein regionales Gesetz zum „Naturmonument“ ernannt. Er überragt die Stadt und das Meer und wurde in römischer Epoche (4. Jahrhundert v.Chr.) zusammen mit der Stadtmauer und der Akropolis errichtet. An klaren Tagen kann man von hier aus die Isole Pontine erkennen.
Das Forum Emiliano. Es stellt noch heute das Stadtzentrum (Piazza del Municipio) dar, in dem sich die Kathedrale befindet. Das Capitolium, ein römischer Tempel aus dem 1. Jahrhundert; der Pisco Montano, den Trajan errichten ließ, um auf diese Weise die Via Appia vom sich hinter der Stadt erstreckenden Hügelland an die Küste, hinter den Hafen, umzuleiten und sie so besser nutzen zu können.

In Fondi

Das Schloβ und der Palazzo Baronale. Das Schloß weist einen 35 m hohen Hauptturm und zinnengekrönte Mauern auf. Der Palazzo del Principe stammt aus der Renaissancezeit.
Jüdisches Viertel oder Giudea. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe mittelalterlicher Häuser, die sich um einen baufälligen Hof gruppieren und zwischen den Stadtmauern und der Piazzetta dell’Olmo Perino liegen, wo sich im fünfzehnten Jahrhundert eine jüdische Kolonie niederließ, die kaum mehr als hundert Personen gezählt haben muß, auch wenn Spuren jüdischer Siedlungen bis ins dreizehnte Jahrhundert zurückreichen.

In Sperlonga

Grotte des Tiberius. Die Grotte öffnet sich einige Kilometer südlich von Sperlonga und ist Teil der alten Sommerresidenz des Kaisers Trajan. Im selben Gebiet befindet sich das Museo Archeologico Nazionale, in welchem die aus der Grotte stammenden archäologischen Funde aufbewahrt werden (vor allem diejenigen, die den Mythos von Odysseus betreffen).


In S. Felice Circeo

Die Guattari-Grotte und der Neandertaler Schädel. Die Grotte wurde in der Besitzung von Alessandro Guattari auf dem Grundstück des Hotels Neanderthal gefunden. Zahlreiche Fundstücke wurden hier freigelegt, wie der Neandertaler Schädel und ein Kieferfragment mit einem Zahn. 1950 wurde ein weiterer Kiefer mit 11 Zähnen gefunden.
Akropolis. Weist Reste polygonaler Mauern auf, die höchstwahrscheinlich reinen Schutz- bezw. Militärzwecken dienten.

In Sabaudia

Die Villa von Domiziano. Im Ortsteil Palazzo, Gemeindefraktion Molella, liegt die Villa in einem geschützten Waldgebiet. Sie kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Leitung des Parco Nazionale del Circeo besichtigt werden.
Schwimmbad des Lukullus. Aus römischer Zeit stammend, handelt es sich hierbei um einen in vier Bereiche unterteilten Fischteich, dessen Name von dem berühmten römischen Feinschmecker stammt.


In Cisterna di Latina

Die Caetani Grotten. Die Grotten befinden sich im Innern des gleichnamigen Gebäudes und winden sich kilometerweit labyrinthartig in die Tiefe. Im zweiten Weltkrieg dienten sie der Bevölkerung als Luftschutzräume.
Ruinen von Ninfa. Die mittelalterliche Stadt Ninfa wurde im achtzehnten Jahrhundert wegen des Sumpffiebers verlassen; Anfang der 20er Jahre leitete Gelasio Caetani die Anlage des Gartens in die Wege, der von Donna Lelia Caetani Howard, letzte, 1977 verstorbene Angehörige der Familie Caetani, und von ihrem Mann Hubert vollendet wurde. Gelasio Caetani kümmerte sich auch um die Restaurierung des Turms und die Erhaltung von einigen bedeutenden Reste des antiken Orts, die heute in dem prachtvollen Garten bewundert werden können: die Stadtmauern, der Turm, die zinnengekrönten Mauern des kleinen Schlosses, das alte Rathaus und die Reste einiger Kirchen.


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